Der richtige Damensattel für Sie und Ihr Pferd

 Es gibt zwar schon moderne Damensättel, doch ist nicht gewährleistet, dass diese richtig geformt sind, und sie sollten in jedem Fall den Rat eines Fachmannes einholen. Die klassischen Damensättel wurden zwischen 1900 und 1940 produziert und tragen so klangvolle Nahmen wie: Mayhew, Whippy, Champion and Wilton und Martin and Martin. Diese Sättel sind alle so konstruiert, dass sie das Reitergewicht vermehrt auf der rechten Seite tragen, und haben einen Sicherheitssteigbügel.
Stürzt die Reiterin auf der linken Seite, so kann sich ihr Fuß schnell aus dem Steigbügel lösen; Fällt sie aber rechts hinab, könnte sich der Fuß im Steigbügel verfangen, hätte dieser nicht das Gewähr, sich sofort zu öffnen. Es hat lange gedauerte, bis dieser Sicherheitssteigbügel erfunden worden ist.

 

Der Sattel selbst muss von vorne bis hinten ganz gerade sein, ebenso von einer Seite zur anderen. Auf oder besser in einem tiefen Sattel kann niemand ganz gerade sitzen, auch ist der leichte Sitz im Trab, Galopp oder gar beim Springen fast unmöglich. Der Sattel darf höchstens eine ganz kleine Neigung haben, die dem Gesäß der Reiterin angepasst ist, sofern ihr dieser Sattel angenehmer ist als ein ganz gerader. Im Prinzip aber setzt der Sattel die Reiterin dorthin, wo sie sitzen muss und nicht wo sie sitzen will. Heute werden häufig Rehledersättel bevorzugt, da diese weniger glatt sind als Sättel aus anderem Leder.
Ideal ist es, wenn der Vorderzwiesel recht groß und an der Basis breiter als oben ist. Haben sie jedoch sehr kurze Oberschenkel, werden sie wohl einen Sattel mit geradem Vorderzwiesel bevorzugen.

 

Dem Oberen Horn werden sie beim Kauf Ihr größtes Interesse widmen müssen; denn dieses ist fest mit dem Vorderzwiesel verankert und kann nicht wie das untere Horn verschoben werden. Dieses wird in den Sattel eingeschraubt, Ein weiteres Schraubloch ist vorgesehen, so dass sie das Horn nach ihren Wünschen festschrauben können. Das Horn selbst besteht aus einem mit strapazierfähigem Leder überzogenen Metallteil, das sich ebenfalls nach ihren Wünschen bzw. Körpermaßen verstellen lässt.
Das feststehende, obere Horn ist Teil des Sattels, und jede Änderung an ihm bedeutet eine größere Manipulation, da der Sattel vollkommen auseinander genommen werden muss. Das ist natürlich eine teure Angelegenheit. Die Position dieses Horns bestimmt ob sie korrekt in der Mitte des Sattels sitzen, wobei ihr rechter Oberschenkel parallel zur Wirbelsäule  des Pferdes liegt. Da die Kniestärke bei jedem Menschen unterschiedlich ist, richtet sich danach der Sitz des oberen Horns. Haben sie etwas runde Knie, wird das Horn mehr an der linken Seite befestigt sein als bei einer Reiterin mit sehr dünnen Knien. Versucht letztere in einem Sattel zu sitzen, an dem das Horn mehr links sitzt, wird sich ihr Knie so verschieben, dass es das Pferd an der Schulter stört.

 

Von der Möglichkeit einen Damensattel auszuleihen, sollten vor allem junge Ladys Gebrauch machen, deren Wachstum noch nicht beendet ist. Aber auch dabei sollten alle oben erwähnten Bedingungen berücksichtigt werden, denn es ist heraus geworfenes Geld, einen Sattel auszuleihen, der nicht passt. Damensättel behalten ihren Wert und sind eine gute Investition, das sie häufig hohe Liebhaberpreise erreichen, statt im Wert zu sinken. Haben sie einen Sattel gefunden, der ihnen passt, muss er natürlich noch so ausgepolstert werden, dass er auch ihrem Pferd passt. Die Polsterung ist meistens Links stärker als rechts, aber ebenso stark auf der Rückseite wie am Sattelbaum vorn, da auf dieser Stelle am meisten Druck ausgeübt wird. Sie sollten nie vom Boden aus aufsteigen, da sie dadurch den Sattel nach links ziehen.

 

Ein korrekt verpasster Sattel ist auf der linken Seite höher als rechts, und die Sattelkammer liegt etwas rechts von der Wirbelsäule des Pferdes. Sitzt die Reiterin auf, zentriert sich der Sattel automatisch. Schlecht sitzende Sättel, vor allem diejenigen, die nach links rutschen, machen einen korrekten Sitz fast unmöglich, und der ständige Zug des Reitergewichts ist sehr schlecht für den Pferderücken.

 

Dies sind  nur einige Tipps für den Kauf eines Damensattels, wie bereits im Text erwähnt, möchte ich Sie bitten einen Fachkundigen mit zu nehmen. Oder bei einen Fachmann zu  kaufen.

  

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