Das Horseball

Es gibt kaum etwas Aufregenderes als ein Mannschaftsspiel zu Pferd. Auch hierzulande ist Polo, das wohl bekannteste  Reiterspiel, ein Begriff. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere, wie zum Beispiel Horse- Ball.

 

Teamgeist

Dieses Spiel entstand in Frankreich und wird im Grunde wie Basketball gespielt, nur eben hoch zu Ross. Dieses neue Spiel hat in vielen Ländern schnell Anhänger gefunden. Ziel des Spieles ist es, denn Ball zu fangen und ihn durch den Korb des Gegners zu werfen. Das Spielfeld ist etwa doppelt so groß wie ein normales Basketballfeld. Die beiden Mannschaften bestehen jeweils aus vier Mitspielern. Dazu kommt noch der berittene Schiedsrichter. Ganz klar, dass 9 Pferde mehr Platz brauchen als normale Basketballspieler. Bei diesem Spiel sind Rasse, Ausbildung und Charakter der Pferde besonders wichtig. Außerdem müssen die Pferde absolut Fit sein, da das Spiel aus kurzen, aber sehr schnellen Abschnitten besteht, ähnlich wie beim Polo. Bisher ist zwar noch keine eigene Rasse für diesen Sport gezüchtet worden, aber Angloaraber und Andalusier haben sich als sehr geeignet erwiesen. Beide Rassen sind intelligent, klein und wendig, genau die richtigen Eigenschaften für das Spiel. Die Pferde müssen enge Wendungen und Galoppwechsel ausführen, aus vollem Galopp auf der Stelle halten und wieder im Galopp loslaufen können. Während die meisten Pferde fürchterlich erschrecken würden, wenn ein Fußball an ihren Ohren vorbei flöge, lernen die Pferde bei diesem Spiel fast automatisch dem Ball zu folgen. Ein gutes Pferd entwickelt Ballgefühl und weiß, dass sein Reiter immer hinter dem Ball her will. Da die Pferde im Eifer des Gefechtes in engen Kontakt mit anderen Pferden und Reitern kommen, sollten sie über ein ausgeglichenes Temperament verfügen.

Das Pferd

Als Pferde sind grundsätzlich alle mindestens 4-jährigen zugelassen. Günstig ist dabei ein Stockmaß von 1,55 bis 1,65 Meter

Sichere Reiter

Die Reiter müssen buchstäblich „Fest im Sattel“ sitzen und ihre Pferde in jeder Situation sicher beherrschen. Sich auf der Jagd nach dem Ball auf den Boden zu beugen oder in den Bügeln aufzurichten bedeutet, dass auch sie körperlich fit und durchtrainiert sein müssen. Ein guter Gleichgewichtssinn ist nützlich, und den Korb sollte man nach Möglichkeit natürlich auch treffen…

 

Gut geschützt

Gamaschen und Sprungglocken schützen die Beine des Pferdes vor Verletzungen. Die Spieler Tragen Schulterpolster, Knieschoner und natürlich einen Helm da es bei einem solchen Spiel oft recht heiß hergeht.

Das Spielfeld

Das Spielfeld ist zwischen 60 und 75 Meter lang und 20 bis 30 Meter breit. Ein Spiel geht dabei über zwei Halbzeiten á 10 Minuten mit 3 Minuten Pause zwischendurch

Der Korb

Der Korb (das Netz) ist ein senkrecht hängender Ring von 1 Meter Durchmesser, der sich in 4 Meter Höhe befindet. Die Spieler müssen von einer markierten Linie, auf dem Boden, aus werfen.

 

Die Spielregeln

-         Die Mannschaft die die meisten Körbe erzielt, ist Sieger

-         Jede Mannschaft besteht aus vier Reitern und vier Pferden sowie 2 Ersatzpaaren

-         Bevor ein Korb anerkannt wird, muss der Ball nicht nur durch den Korb geworfen werden, sondern vorher durch die Hände von mindestens drei Mitspielern der gleichen Mannschaft gegangen sein.

-         Ein Spieler darf den Ball nie länger als 10 Sekunden in der Hand halten

 

Regeln

"Schnell und spektakulär" - ein Horse-Ball Spiel teilt sich in zwei Halbzeiten von je 10 Minuten - zwei Mannschaften zu je sechs Spieler (zwei in der Outzone) kämpfen um den Lederball mit sechs Lederschlaufen. Ohne den Fuß auf den Boden zu setzen wird der Ball aufgehoben, zwischen drei verschiedenen Spielern einer Mannschaft gepasst, und ein Korb geworfen.

Die Angabe

Der Ball, der auf der 10 Meter Linie liegt, muss im Galopp aufgehoben werden (Ramassage). Wenn die Mannschaft den Ball nicht aufheben konnte, wird eine Strafe gegen diese Mannschaft in der Mitte des Spielfeldes ausgeführt

Der Einwurf

Wenn eine Mannschaft einen Korb erleidet, hat dieselbe Mannschaft den Einwurf auf der Mittellinie. Der Ball wird mittels eines Spielers eingeworfen. Die Mannschaften stellen sich links und rechts der Mittellinie im eigenen Feld auf. Der Einwurf muss unparteiisch erfolgen, ansonsten geht der Ball an die gegnerische Partei.

Die Verteidigung (der Kontakt)

Um dem Gegner den Ball zu entziehen, dürfen sich die Spieler mit den Pferden berühren (Blocken). Um keine gefährliche Situation hervorzurufen darf der Spieler keinen Winkel von mehr als 45 Grad reiten - ausgehend von der Spielrichtung.

Die Strafen

Wenn ein Spieler gegen die Regeln verstößt, gibt es, je nach Schwere des Vergehens, eine Strafe für die gegnerische Mannschaft. Die Mannschaft, die begünstigt, und somit auch in Ballbesitz ist, darf entweder direkt auf den Korb schießen, oder auch indirekt aus folgenden

Distanzen:
Strafe 1 (schweres Vergehen): Wurf aus 5 Meter vom Korb
Strafe 2 (weniger schweres Vergehen): Wurf aus 10 Meter vom Korb
Strafe 3 Ausgangspunkt - wo das Vergehen geschehen ist.

Vorrecht zur Ballaufnahme

Ein Spieler besitzt das Vorrecht zur Ballaufnahme, wenn er sich in Spielrichtung befindet - ausgehend von der Spielrichtung die der zuletzt in Ballbesitz gewesene Spieler eingenommen hatte.

Berechtigung zum Korbschuss

 

Die Berechtigung zum Korbschuss erhält die Mannschaft, die drei Pässe in ununterbrochener Reihenfolge durch drei Spieler derselben Mannschaft ausgeführt hat.

 

 

 

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